Den falsch dargestellten Tatsachen (es war zur Zeit der Veröffentlichungen keine Anzeige gestellt, sondern nur angedroht)
und dass Gustl Mollath sein Geld nicht bekommen würde - er hatte zuerst die Annahme verweigert - folgen auch falsche Schlüsse.

Tomaten auf Augen II 16.10.2013 um 17:55 Uhr als ZEIT-Kommentar

12. Die Ueberschrift des Artikels ist falsch und irrefuehrend.
Sie sagt das Gegenteil dessen aus, was hier Sache ist. Sie, die Zeit, koennen wohl noch nicht einmal deutsch? Ich bin sehr aufgebracht, dass Sie damit das Justizopfer Mollath so hinstellen, als ob er gegen seine Unterstuetzer Anzeige erstattet.
Fuer eine Zeitung, die fuer sich in Anspruch nimmt, des Deutschen maechtig zu sein, ist dies niedriger als unter der Guertelinie. Wie die Zeit hier in der Ueberschrift die Tatsachen verdreht, ist mal wieder einfach nur ein "pfui" wert.

Als ob H. Mollath nich schon genug durchgemacht hat. Im Uebrigen bin ich froh, dass es gegen diese Organisation angeht, die ihn um die Spenden bringen will.


Bremerschreibt 17.10.2013 um 3:03 Uhr als ZEIT-Kommentar

13. Kommunikations- und Kompetenzproblem
Ich habe die Dokumentation des RA Strate auf seiner Homepage gelesen: http://strate.net/de/doku... Wenn ich dem folge, dann liegt hier im Wesentlichen ein Kommunikations- und Kompetenzproblem vor. Herr Strate mag zwar ein kompetenter Strafverteidiger sein, aber Vereinsrecht und mit den Regelungen und der Praxis des Gemeinnützigkeitsrechts ist er offensichtlich nur begrenzt vertraut. Ich bin kein Jurist, aber habe mich viele Jahre ehrenamtlich engagiert und daher einiges mitbekommen, wie kompliziert das Recht in dieser Hinsicht ist. Das was der Verein vorschlägt erscheint weder böswillig noch irgendwie mit einer betrügerischen Absicht verbunden. Der Rechtsrahmen der gemeinnützigen Vereinen gesetzt ist, erlaubt es nicht, anders zu handeln. So wie es scheint, könnte Mollath das Geld schnell und unkompliziert und offensichtlich legal bekommen. Leider scheinen weder er noch sein Anwalt das verstanden zu haben und wirbeln hier unnötig Staub auf. Hoffentlich klärt sich das bald, denn ich glaube, es gibt in dieser Sache, sicherlich wichtigere Auseinandersetzungen, die hier zu führen sind.