Gegensprechanlage auf Radio LoRa München 92,4 -

jeden Mittwoch ab 21 Uhr, am 2. Mi im Monat mit Fritz Letsch

Auch im Internet zu hören auf www.lora924.de - Kabelfrequenz auf 96,75 (weitere Kabelfrequenzen hier)
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12. Juni: Gesundheitsladen München und Bezirkspolitik mit Petra Tuttas

www.gruene-bezirkstag-oberbayern.de/bezirkstagsfraktion

8. Mai in Vorbereitung: Betreuung in der Psychiatrie: Was kann ich lernen, wie werde ich begleitet?

Angehörige und Betreuende, Selbsthilfegruppen und professionelle Unterstützungen, Erfahrungen mit EX-IN- Programmen,

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Vorsitzender Richter am BGH Armin Nack lobt Gert Postel – die Freitagskolumne von Ursula Prem

Dass ein Vorsitzender Richter am Bundesgerichtshof Leistungen würdigt, für die ihr Erbringer sich eine rechtskräftige Verurteilung eingehandelt hatte, ist nicht eben die Regel.




Die SPD zum Untersuchungsauschuß im Bayrischen Landtag: http://www.martin-runge.info/

Kommentar: Keiner sagt, dass der Landtag eine Justiz-Instanz sein soll, aber wenn die Aufsicht gegenüber verantwortungslosen Ministerien, die das alte CSU-Gemauschel zwischen Richtern, Staatsanwaltschaft und Anstaltsleitern decken, beim Rechtsausschuss nicht genügend wahrgenommen wird, und sich belügen und bemogeln lassen soll, ist ein Untersuchungssauschuss fällig. Die Nürnberger Schmutzeleien um Beckstein, Brixner und Söder, die ewig unzuständige Ministerin Haderthauer, die runtergesparte halb-privatisierte Kliniken wie Asylantenlager und dortige "Residenzpflichten" zu verantworten hat, kommt hoffentlich am Rande auch noch vor ...


10. April: Bezirkspolitik und Psychiatrie: Beate Jenkner, Bezirksrätin und Berufsbetreuerin für die Linke im Bezirkstag Oberbayern

und die Situationen der Angehörigen, der Betreuenden, der Mitarbeitenden und nicht zuletzt der Kranken in unseren Psychiatrien
Ansätze für ein Psychiatrie-Gesetz, Möglichkeiten und Verantwortungen der Bezirke, Nachsorgeeinrichtungen und Soziale Netze

Zuständigkeit Bezirk in Bayern, Betreuung: Mitschnitt der Sendung, mp3 72 MB

http://dl.dropbox.com/u/64652904/lora-Mi10Apr2013-21Uhr.mp3


13. März Bericht und Fortsetzung der Diskussion mit Rudolf Winzen vom Netzwerk Psychiatrie München

und den Piratinnen Marion Ellen und Gabi Berg, die für den Bezirkstag kandidieren werden, zur Zwangsbehandlung in der Psychiatrie:

http://dl.dropbox.com/u/64652904/lora-Mi13M%C3%A4r2013-21Uhr.mp3

Das neue Gesetz zur Zwangsbehandlung von psychisch Kranken. Was ändert sich für Patienten und Ärzte?

Das neue Gesetz zur Zwangsbehandlung von Personen, die in der Psychiatrie untergebracht sind, wurde im Januar vom Bundestag verabschiedet und wird voraussichtlich noch im Februar in Kraft treten. Nun herrscht große Unsicherheit –- gerade in Fachkreisen -–, welche Maßnahmen in Zukunft zulässig sind und welche nicht. Das betrifft insbesondere die Behandlung mit Psychopharmaka. Auch Kritik gibt es von verschiedenen Seiten, von Patientenvertretern wie von Fachkräften. Manche Kritiker sehen in den neuen Bestimmungen sogar eine Verletzung der UN-Behindertenrechtskonvention.
http://gestaltleben.blog.de/2013/03/14/hervorragender-vortrag-neuen-gesetzgebung-selbstbestimmung-zwangsbehandlung-15626945/
Der Referent: Rolf Marschner, Dr. jur., Rechtsanwalt in München mit den Schwerpunkten Psychiatrie und Behindertenrecht, engagiert sich seit langem für die Rechte von Patienten in der Psychiatrie und ist Gründungsmitglied des Netzwerks Psychiatrie München e. V. Er ist Mitherausgeber der Zeitschrift „Recht & Psychiatrie“ und Autor diverser Fachpublikationen, u. a. zu Freiheitsentziehung, Unterbringung und Betreuungsrecht.


Herr Dr. med. Friedrich Weinberger, Nervenarzt in Garmisch-Partenkirchen, erstattete im Jahr 2011 ein Gustl Ferdinand Mollath vollständig entlastendes Gutachten.

Dr. Weinberger erhielt für seinen “unschätzbaren ehrenamtlichen Beitrag zum Kampf für die Menschenrechte“ 2006 das Bundesverdienstkreuz am Bande. Weinberger ist Vorsitzender der GEP (http://www.psychiatrie-und-ethik.de/wpgepde/) und Herausgeber ihrer bereits seit 1977 erscheinenden Rundbriefe.
Im Rundbrief (RB) 1/11 vom Juli 2011 hat er über das Ergebnis seiner gutachterlichen Tätigkeit berichtet. Unter der Ziffer 4 wurde die Causa Mollath ausführlich besprochen. Der direkte Link dorthin lautet: http://www.psychiatrie-und-ethik.de/wpgepde/rundbrief-12011-juli-2011/
Wichtige Einzelheiten des Gutachtens, dem ein Untersuchung G.M. vorausgegangen war und das rechtliche Unterstützung seitens des Herrn Dr. Schlötterer fand, erschließen sich insbesondere auf Seiten 18 – 20; dort lässt sich auch nachlesen, wie auch Weinberger enschieden der Arbeit des Vorgutachters P. entgegentrat.
Weinbergers damalige Ausführungen und Feststellungen erscheinen heute geradezu in einem strahlenden Licht, nachdem über den öffentlich gewordenen HVB-Revisionsbericht die Tatsachengrundlage insoweit eine “andere”, d.h. die wahre ist.

http://user187.confixx3.dsinet.de/wpgepde/wp-content/uploads/2011/11/RB1.11.pdf
Eine Zusammenfassung findet sich auf Seiten 21 und 22. Ich empfehle diese Gutachter-Arbeit allen zum gründlichen Studium, denn:
Jenseits aller juristischer Schritte der Staatsjuristen – Tarnen und Täuschen? – erscheint mir die psych­iatrische Seite der Causa Mollath (die längst eine Causa der bairischen Justiz gworden ist) weiterhin von wesentlicher Bedeutung.


27.2.2013: Leicht ausgeprägte psychopathische Merkmale können offenbar von Vorteil sein: Ein bisschen Psychopath ist okay. http://wissen.dradio.de

So liest sich das Ergebnis einer aktuellen Studie, die im Fachjournal Proceedings of the Royal Society B erschienen ist.
Demnach haben psychopathische Merkmale wahrscheinlich eine evolutionäre Berechtigung. Wenn sie nur mild ausgeprägt seien, könnten sie für Betroffene von Vorteil sein.

Die Forscher prüften ihre These anhand eines Experiments mit 105 Studenten. Zuerst haben die Studenten zehn Minuten miteinander gesprochen, dann spielten sie unangekündigt ein Spiel. Wer sich dabei besonders egoistisch verhielt, hatte am Ende die meisten Punkte. Nach dem Spiel wurden die Probanden auf psychopathische Merkmale untersucht. Dazu zählen Gleichgültigkeit, das Streben nach Macht, Unaufrichtigkeit und mangelnde Bescheidenheit.

Das Ergebnis: Spieler, die im Test viele Punkte holten, weil sie rational abwägten, wiesen gleichzeitig eine milde Form der Psychopathie auf. Laut den Forschern liefert ihre Untersuchung erstmals eine Erklärung, weshalb Psychopathie ein Teil der Evolution sein könne.
Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung
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